Portrait

Die Gemeinde Arriach - der geografische Mittelpunkt Kärntens - ist eine rd. 1350 Einwohner zählende Landgemeinde mit einer Fläche von 70,5 km². Südlich wird Arriach von der Gerlitzen (1911 m) und nördlich vom Wöllaner Nock (2145 m) eingebettet. Durch die Mittelgebirgslage und durch die Lage abseits von Autobahnen und Durchzugsstraßen verfügt Arriach über eine ausgezeichnete Luftgüte.
Die Landwirtschaft wird in der Gemeinde von der Rinderhaltung geprägt. In den letzten Jahren wurden die Betriebszweige Urlaub am Bauernhof und Direktvermarktung zu einem wichtigen Zuerwerb.

Die Gemeinde Arriach baut schon seit vielen Jahren ihr gesamtes Angebot auf dem sanften Tourismus auf. Die touristischen Beherbergungsbetriebe sind zum Großteil Urlaub am Bauernhof und Privatunterkünfte, die jährlich rund 21.000 Fremdenverkehrsnächtigungen verzeichnen. Das toursistische Angebot Arriachs spricht sowohl Sommerurlauber als auch Winterurlauber durch die Erschließung des Winterschigebietes Gerlitzen an.

Urkundlich wurde Arriach erstmals 1207 als "Ovriach" erwähnt. Um die Jahrtausendwende dürften die ersten Siedler nach Arriach gekommen sein. Zahlreiche Bauernhäuser, alte Blochstadl und Troadkästen weisen auf die bäuerliche Geschichte hin.

Sehenswert sind auch die drei kulturhistorisch wertvollen katholischen Kirchen in Arriach, Wöllan und Innerteuchen, sowie die größte evangelische Kirche Kärntens.

Lage

In die sanften Rundungen der Kärntner Nockberge idyllisch eingebettet liegt der Natur-erholungsort Arriach. Umgeben von ruhigen Wäldern ist die Gemeinde, welche die Luftgüte eines Kurortes aufweist, in einem sonnigen Becken in 911 m Seehöhe gelegen. Kulturgut bäuerlichen Ursprungs und die landschaftliche Schönheit dieser Region lassen Einblicke in das ursprüngliche sowie wirtschaftliche Leben einst und heute zu.

Die Nähe zu bekannten Kärntner Badeseen und dem Schigebiet Gerlitzen machen den Ort ganzjährig attraktiv.